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Hohfadweg – Hotelier auf Wanderwegen Part I

Aktivitäten, Engelberg, Sport, Wandern, Wer, wie, wo, was...| Views: 328

Um es vorweg zu nehmen: ES LOHNT SICH!

Der Hohfadweg bietet sich an, wenn man eine Tour ohne Bergbahnen machen oder in eiskaltem, glasklaren Wasser baden möchte. Als Roger die Tour im Mai in Angriff nahm, waren alle Bergbahnen aufgrund Covid 19 noch geschlossen aber zum Baden leider doch noch zu kalt.

Startpunkt war das Hotel BT – ideal gelegen! Dann erstmal gemütliches spazieren entlang des Professorenweg Richtung Eienwäldli. Noch schnell einkehren oder Snacks für ein Picknick im Shop besorgen? Jetzt wäre die letzte Möglichkeit bei dieser eher „Einkehrschwung armen“ Tour. Der Kiesweg wird schmaler und führt weiter Richtung Golfplatz  und an der wunderschönen Anlage entlang. Mal wieder ein paar Bälle schlagen, denkt sich Roger, wäre auch eine Option. Und irgendwie hat es ja auch etwas mit Wandern zu tun…

Das war dann auch der letzte Gedanke für die kommenden 45 Minuten. Der Weg biegt rechts ab und wird steil. Es geht jetzt einfach bergauf. Teilweise helfen Tritte an den steilsten Stellen. Schritt für Schritt. Im Wald. Der Wald tut uns Menschen nachweisslich gut. Die Sehnsucht nach der Natur soll eine Art Eskapismus sein. Egal. Der Wald lichtet sich und wir stehen auf einem Hochplateau. Wenn wir noch Luft hätten, würde uns dieser Blick den Atem rauben. Extraphänotastisch – oder wie heisst es wieder?

Wenn im Frühjahr der Schnee langsam zurück ging, der Galtiberg aber immer noch lockte sind wir hier mit Skimontur abgestiegen. Eigentlich kompletter Wahnsinn, erzählt Roger als die Erholungsphase einsetzt und schwelgt noch etwas in Nostalgie.

Wer picknicken möchte, sollte das hier tun. Titlis im Rücken, Blick auf Engelberg und das Rauschen des Hundsbach – was will man mehr? Ah ja, Käse und Brot natürlich!

Im Sommer wäre in den Wannen des Hundsbach ein Bad ein weiteres Highlight. Das ist jedoch nichts für Warmduscher, da der Bach vom Gletscher gespiesen wird. Aber nach dem Motto: „Nur die Harten, kommen in den Garten!“ sollte man sich schon überwinden.

Dann geht es weiter zur Alp Bödmen. Teilweise wird sie an den Wochenenden bewirtschaftet. Die Schafe mit ihren Hütelamas sind immer da. Ab hier beginnt der Abstieg Richtung Herrenrüti und dann weiter Richtung Talstation Fürenalp. Wer möchte nimmt nun den Gratis-Sommerbus zurück zum Bahnhof oder du schlenderst etwa eine Stunde zurück ins Dorf.

Na, wann zieht es dich das nächste Mal raus in die Natur? In diese heimatstiftende Anderswelt? Zu den Bergen und Seen der Schweiz?

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